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… hat drei Aufgaben: Einmal ist sie als die interaktive Ergänzung zu meinem inzwischen abgeschlossenen Dissertationsprojekt „Hitzig und Berlin. Zur Organisation von Literatur (1800-1840)“ gedacht. Dann stellt sie mein aktuelles, an der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedeltes Forschungsprojekt „Briefedition Julius Eduard Hitzig“ vor. Drittens gibt sie Auskunft über die Aktivitäten der Emmy Noether-Nachwuchsgruppe "Berliner Intellektuelle 1800-1830".

Montag, 18. April 2011

Der Fall Fonk

Ein hoch brisanter und kontrovers diskutierter Strafrechtsfall des Vormärz - die "erste deutsche cause célèbre" - war der Rechtsfall um Peter Anton Fonk. Ab 1816 bestimmte der Prozess und sein Ausgang das öffentliche Gespräch, das Julius Eduard Hitzig in Berlin zugunsten Fonks zu beeinflussen suchte. Dabei bediente sich Hitzig u.a. des von ihm herausgegebenen "Neuen Pitavals", in den er den "Fall Fonk" aufnahm und ihm - als Unterhaltungslektüre aus dem Kriminalgenre getarnt - eine politisierende Kommentaraufgabe zukommen ließ. 

Weiterlesen:
Anna Busch: Julius Eduard Hitzig und die öffentlichkeitswirksame Popularisierung des Rechts, in: Claude D. Conter (Hrsg.), Literatur und Recht im Vormärz, Jahrbuch 2009 des Forum Vormärz Forschung (Bielefeld 2010), S. 123–136.

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